Aktuelles

Liebe Oststädterinnen und Oststädter,
sehr geehrte Interessierte,

wir wünschen Ihnen eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit und für das kommende Jahr alles Gute! Danke für Ihr Interesse, für Kritik und Dank und für Ihr Mitmachen und Mitdenken!

Für das kommende Jahr können wir noch keine Termine bekanntgeben. Wir sind sehr dringend auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, unseren Oststadtverein verantwortlich mitzugestalten. Bei der Jahreshauptversammlung im April 2018 werden vier der sieben Vorstandsmitglieder nicht mehr kandidieren. Vielleicht fällt Ihnen jemand ein, den/die wir für eine aktive Mitarbeit fragen können? Oder könnten Sie nicht selbst mitmachen? Wir brauchen eine/n Vorsitzende/n, eine/n Stellvertreter/in sowie zwei-drei Interessierte für den erweiterten Vorstand.

Bitte kommen Sie auf uns zu, wenn Sie zur Vorstandsarbeit Fragen haben. Das Ehrenamt kann ganz individuell ausgeführt werden – je nach Interessensgebieten und vor allem auch zeitlichen Kapazitäten. Es gibt nicht, was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, das genau so weiterhin gemacht werden muß… Es können Aktivitäten eingestellt und neue auf die Beine gestellt werden.

Freundliche Grüße und eine gute Zeit

Ihre Monika Schittenhelm

Baumpflanzung am Hexenwegle am 09.12.2017

Das sogenannte Hexenwegle ist ein Fußweg zwischen der Anlagenstraße und der Erlachhofstraße, zwischen dem Blüba und der Anlieferzone vom Krankenhaus. Der Name kommt daher, dass die dortigen Maulbeerbäume durch ihr über die vielen Jahre entstandenes knorriges und verdrehtes Aussehen besonders in den frühen Morgenstunden so mystisch aussehen. Die noch erhaltenen Maulbeerbäume gehen auf die Zeit zurück, als es in Ludwigsburg noch eine Seidenfabrikation gab. Die Maulbeerbäume dienten der Fütterung der Seidenraupen. Bereits 1767 wurde die Seidenfabrikation jedoch eingestellt. Als Begründung wurde genannt, dass es für die Seidenraupen bei uns im Frühjahr zu kalt sei. Die Reihe der Maulbeerbäume entlang des Hexenwegle dünnte sich altershalber immer mehr aus. Ein Umbau auf dem Krankenhaus-Gelände nahm auch die Grünfläche für die Bauarbeiten in Beschlag. Es wurden Linden und Zierkirschen nachgepflanzt, die Zierkirschen mußten dann aber aufgrund ihrer schlechten Vitalität wieder entfernt werden.

Seit vielen Jahren endete die ursprüngliche Baumreihe in der Mitte mit zwei prächtigen Linden und anschließendem Rasenstreifen. Herr Krüger als ehemaliger Schloßverwalter hatte Anfang des Jahres die Idee, die Maulbeer-Reihe wieder zu komplettieren und begab sich auf die Suche nach Unterstützer*innen, die sich auch finanziell beteiligen. Und wurde fündig. Nach bereits erfolgten Baumpflanzungen im Frühjahr haben auch wir uns natürlich an dieser guten Idee beteiligt und am 09.12.2017 drei Maulbeer-Bäume gepflanzt. Wir übernehmen die Kosten für die drei Bäume. Bei der Baumpflanzung wurden wir von einigen Mitgliedern, vom Ehrenmitglied Herrn Haag und netterweise auch von Herrn Kamps, dem zuständigen Mitarbeiter beim Fachbereich Tiefbau und Grünflächen, unterstützt. Vielen Dank dafür. In netter Runde ließen wir den Vormittag bei heißen Getränken und Weihnachtsplätzchen und einem kurzen Plausch ausklingen.

Adventsfeier am 02.12.2017

Die Adventsfeier ist immer ein schöner Abschluß des Vereinsjahres und bietet Gelegenheit, auch mal schon lang nicht mehr gesehene Nachbarn oder Bekannte zu treffen. Wir finden auch immer unterschiedlichste Musikensembles aus der Nähe, die schöne Programmpunkte darstellen. In diesem Jahr hatten wir die Singende Oststadtrunde unter der Leitung von Andrea von Brandenstein zu Gast. Mit einem bunten Repertoire nicht nur adventlicher Lieder haben sich die bis zu 30 Sängerinnen und Sänger „eingestimmt“ auf ihren Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt, der schon am Sonntag anstand. Viele bekannte Lieder luden zum Mitsingen und Klatschen ein, auch ein Mitschunkeln ließ sich bei dem einen oder anderen Lied fast nicht vermeiden… Ruhige Weihnachtslieder brachten besinnliche Stimmung in den schön geschmückten Gemeindesaal der Auferstehungskirche und in die gut besuchte Runde der Vereinsmitglieder und mitgebrachten Gäste. Die Singende Oststadtrunde ist eine schon lange bestehende Chorgemeinschaft, die sich in den Räumen der Seniorenbegegnungsstätte im Alten Ossweiler Weg zur Singstunde trifft. Interessierte zum Mitsingen sind herzlich eingeladen. Der Elternbeirat der Oststadtschule verkaufte Selbstgebackenes, Gebasteltes und sehr schöne Adventsgestecke, was als Angebot sehr gerne angenommen wurde. Mit dem Flötenensemble „Die Zaubertöne“ der Jugendmusikschule unter der Leitung von Susanne Godel wurde dann auch schon der Nachmittag eingeleitet. Die 6 Mädchen und Jungen hatten bei uns ihren ersten „Auftritt“, welchen sie ganz hervorragend gemeistert haben. Es ist für uns auch immer sehr schön, wenn bei jungen Künstlerinnen und Künstlern die Eltern zum Zuschauen bei uns vorbeischauen und nach dem Auftritt ihrer Kinder oder Enkelkindern noch ein bißchen zum Austausch dableiben. Jürgen Rommel hatte eine Foto-Zusammenstellung mit musikalischer Untermalung vorbereitet, die unseren Jahresausflug ins Piemont sehr stimmungsvoll Revue passieren ließ. Mit einem Ausblick auf den anvisierten Ausflug nach Kroatien im Juni nächsten Jahres ging unsere Adventsfeier auch schon dem Ende entgegen. Nach dem wieder leckeren Abendessen der Metzgerei Lemberger, die uns immer ein vegetarisches Gericht und ein Fleischgericht zubereitet, begannen dann der Abbau und nach und nach auch das Verabschieden mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit und für das nächste Jahr. Wir bedanken uns bei allen, die mit einem Kuchen ein wieder super Kuchenbuffett möglich gemacht haben. Herrn Borst danken wir wieder für die tollen Kerzenständer, die er immer bestückt und dekoriert für alle Tische mitbringt. Zum Schluß danken wir allen, die beim Aufbau, Abbau, beim Spülen, beim Getränkeausschank und bei der Kuchenausgabe geholfen haben, allen voran Frau Choeb, Frau Leitlein-Harter, dem Ehepaar Rommel, Herrn Kohl, Frau Hofstetter, Herrn Schittenhelm, Herrn Schmid, Tina Schittenhelm und Frau Wronsky. Schön war es wieder!

Pflegeeinsatz im Riedle am 11.11.2017

< VORHER

Auch dieses Jahr fand wieder in Kooperation mit dem NABU Ludwigsburg ein Pflegeeinsatz an „unserem“ Biotop am Riedle statt. Ziel ist es, die Wasserfläche und die angrenzenden Rigolen vor dem Zuwachsen durch Brombeeren und überhängende Sträucher zu schützen. Der Grünschnitt wurde auf Häufen gesammelt und von den Technischen Diensten abtransportiert. Leider fand sich rund um den Teich und in den beiden Rigolen wieder eine Menge achtlos weggeworfener Unrat, den die Ehrenamtlichen aufsammelten.

Trotz einsetzendem Dauerregen bewiesen die Helferinnen und Helfer Durchhaltevermögen. Bei zünftigem Vesper in der eingeheizten Stube der Jugendfarm erholten sie sich rasch und konnten sich für den nächsten Pflegeeinsatz verabreden.

< NACHHER

Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Straßburg

am Sonntag, den 10.12.2017
Abfahrt: 10.30 Uhr am Schorndorfer Tor
Ankunft: 23 Uhr am Schorndorfer Tor

Wir besuchen in Straßburg den ältesten Weihnachtsmarkt Europas und eine Stadt, die sich im Winter in einer sehr schönen Kulisse zeigt! Am Abend fahren wir nach Scherwiller in das Restaurant „La Coronne“. Es ist für seine Flammkuchen nach Elsässer Art bekannt und wird uns diese salzig und süß in den verschiedensten Varianten präsentieren. Der Reisepreis pro Person beträgt 40 €. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen, die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Daher: bei Interesse gleich mit dem Coupon auf unserem Rundschreiben anmelden!

Jubiläums-Stammtisch am 2. November 2017

Seit nun 40 Jahren finden die Stammtische des Oststadtvereines regelmäßig in der Gaststätte „Badgarten“ statt! Die Vereinsmitglieder trafen sich am 02.11.1977 das erste Mal zu einem gemütlichen Austausch bei leckerem Essen in netter Runde.

Wir laden Sie herzlich ein, zu dieser Runde dazuzustoßen. Es sind nicht alles alt-eingesessene "Oststädter", auch "Zugezogene" fühlen sich hier wohl und finden Anschluß.

Die Gaststätte „Badgarten“ wird leider voraussichtlich Pächter schließen. Wir wissen noch nicht, wann eine Neueröffnung erfolgt. Wir werden vielleicht im Dezember für den Stammtisch in ein anderes Lokal ausweichen müssen.

Neue Grundschule an der Fuchshofstraße

Ende Oktober endete der Architekturwettbewerb für die neue Grundschule an der Fuchshofstraße, gegenüber vom Stadionbad, mit der Sitzung des Preisgerichtes und der Auslobung von drei Preisträgern. Den ersten Platz aus 23 Einreichungen bekam das Architekturbüro Von M aus Stuttgart. Die Schule wurde in Holzbauweise mit einem hohen Vorfertigungsgrad ausgeschrieben. Bereits Mitte 2018 soll mit dem Bau begonnen werden und im Jahr 2020 soll die Schule ihren Betrieb aufnehmen. Die Stadtverwaltung wird nun mit den drei Preisträgern ins Gespräch gehen und dem Gemeinderat dann einen Vorschlag unterbreiten. Hier ein Foto des Siegerentwurfs mit Ansicht von Süden.

Infoveranstaltung Gebäudesanierung

Die Infoveranstaltung der Projektpartner am 24. Oktober war sehr informativ. Herr Vohrer erzählte sehr anschaulich und detailreich von der Sanierung seines Hauses im Schlösslesweg. Von seinen Erfahrungen können Sanierungswillige sehr profitieren. Herr Müller von der Ludwigsburger Energieagentur informierte über Fördermöglichkeiten und gesetzliche Vorgaben. Sie haben ihre jeweilige Präsentation für Interessierte zur Verfügung gestellt. Bei Interesse können Sie sich gerne an mich wenden.

Entwicklungsbereich Ost/Ossweil

Im Ausschuß für Bauen, Technik und Umwelt am 21.09.2017 wurde einstimmig beschlossen, dass auf Grundlage der vorgelegten Planungen der Rahmenplan vertieft bearbeitet wird.

Die Unterlagen finden sie hier im Bürgerinfoportal der Stadtverwaltung. Es handelt sich um zwei Beschlussvorlagen (Flächennutzungsplan und Rahmenplan) mit entsprechenden Anlagen als pdf-Dateien. Sie sind zum Teil sehr groß, da sie Pläne und Fotos beinhalten.

Erweiterung des LIDL am Eck Hindenburgstraße/Oststraße

Nach der Infoveranstaltung am 11. Oktober in der Mensa der Justinus-Kerner-Schule können nun in einem Vorverfahren bis zum 27.10.2017 alle Pläne beim Bürgerbüro Bauen in der Wilhelmstraße 5 (Eingang im Hof) eingesehen werden. Sie können sich über die Internetseite der Stadt direkt über das Bauvorhaben und das Beteilungsverfahren informieren: https://www.ludwigsburg.de/,Lde/start/stadt_buerger/lidl.html. Mitarbeiter*innen des Bürgerbüros können Ihnen die Pläne sehr gerne erklären oder auf Einzelfragen eingehen. Auch das Modell kann im Bürgerbüro in Ruhe angeschaut werden. Es besteht ebenso bis zum 27.10. die Möglichkeit, sich zu den Plänen zu äußern. Stellungnahmen können schriftlich ans Bürgerbüro geschickt werden, können aber auch per Mail an bauleitplanung@ludwigsburg.de versandt werden. Durch Ihre Mitwirkung können Sie schon vor der Aufstellung des Bebauungsplanes Einfluss nehmen. Eine weitere Beteiligung ist dann im Rahmen des eigentlichen Bebauungsplan-Verfahrens möglich.

Wir haben uns als Oststadtverein am 27.10 folgendermaßen geäußert:

BV LIDL in der Hindenburgstraße 60 in Ludwigsburg
Vorhabenbezogener Bebauungsplan

Anregung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns für die Möglichkeit, zu den aktuellen Plänen der Firma LIDL vor der Aufstellung des Bebauungsplanes Stellung nehmen zu dürfen. Die anfänglich nichtöffentlichen Informationen und Sitzungen wurden nun endlich durch ein transparentes Verfahren abgelöst.

Wir unterstützen die Sicherung des Nahversorgungsstandortes in der Hindenburgstraße durch einen Neubau der Firma LIDL, das den heutigen Kundenansprüchen gerecht wird und energetisch gut gebaut wird. Ebenso unterstützen wir den Bau von Wohnungen und die Schaffung von zusätzlichen Tiefgaragen-Parkplätzen zur Miete an diesem Standort. Die Aufwertung der Bäckerei-Filiale in einem weiterhin separaten Bau mit einem ansprechenden Außenbereich in Verbindung mit dem bestehenden Metzger in unmittelbarer Nachbarschaft sichert die Nahversorgung im Quartier. Der Erhalt der bestehenden Bäume oder deren Verpflanzung ist uns wichtig.

Die städtebauliche Einbindung des sehr großen Gebäudes stellt im Hinblick auf die benachbarte Wohnbebauung eine planerische Herausforderung dar. Daher bitten wir um Klärung, ob die Vorgabe einer zweiten Tiefgaragen-Ebene und einem Lebensmittelmarkt im Erdgeschoß möglich ist. Alternativ sehen wir die Möglichkeit, durch die Reduzierung der Anzahl der Wohnungen in Richtung Max-Elsas-Straße das Gebäudevolumen und die direkte Verschattung zu reduzieren. Die Wohnungen könnten etwas abgerückt von der Max-Elsas-Straße gebaut werden.

Die Stadtverwaltung geht von einer für uns überraschend hohen Verkehrszunahme von 4-8 % aus, ohne darauf einzugehen, wie sich diese auf die bestehenden Straßen auswirkt. Es sollte dargelegt werden, wie der zukünftige Verkehr abgewickelt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Schittenhelm

Zuletzt wurde das Bauvorhaben am 29.09.2017 im Gestaltungsbeirat der Stadt vorgestellt. Der Gestaltungsbeirat besteht aus Mitgliedern des Gemeinderates und mehreren Architekt*innen von außerhalb. Im Gestaltungsbeirat werden wichtige und/oder sensible Bauvorhaben im Hinblick auf die städtebauliche Eingliederung ins Umfeld und die Architektur des geplanten Gebäudes an sich besprochen. Es werden im Gespräch mit den Architekt*innen des jeweiligen Bauvorhabens Details hinterfragt und vielfach auch andere Vorschläge eingebracht oder miteinander entwickelt.

Am 02.09.2017 hatte die Stadtverwaltung ein Informationsgespräch möglich gemacht, an dem einige Anwohner und wir vom Oststadtverein teilgenommen haben. Bei der Stadtverwaltung hat Frau Kühnle vom Fachbereich Nachaltige Stadtentwicklung die Projektleitung, aus dem Fachbereich Stadtplanung und Vermessung sind Herr Sailer für den Städtebau und Frau Müller für das Baurecht zuständig.

Es ist nicht möglich, zum jetzigen Zeitpunkt Pläne zu bekommen, die wir zeigen können. Im Moment werden an den bestehenden Plänen Änderungen vorgenommen, ein Modell wird erstellt.

Der LIDL-Standort Hindenburgstraße an sich war bereits Bestandteil der Einzelhandelskonzeption, die im Frühjahr 2017 im Gemeinderat beschlossen wurde. Der geplante Neubau wurde bereits im Gestaltungsbeirat in diesem Jahr 1 x besprochen. Die Firma LIDL war an die Stadtverwaltung herangetreten mit dem Wunsch, die Filiale neu zu bauen. Ziel für die Firma LIDL ist ein energetisch/architektonisch anspruchsvolles Gebäude, in dem sie ihr neues Ladenkonzept verwirklichen können, das den heutigen Ansprüchen ihrer Kundinnen und Kunden genügt.

Aufgrund des großen Bedarfs an Wohnungen und der engen Parkplatzsituation im nahen Umfeld wurden auf Wunsch der Stadtverwaltung zwei Konzeptstudien erarbeitet. Diese sehen neben dem Lebensmittelmarkt auch den Bau von Wohnungen und zusätzliche, zu mietende Stellplätze für das Quartier vor.

Es zeichnet sich ab, dass ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden wird. In diesem Verfahren wird es die rechtlich vorgegebene Beteiligung öffentlicher Träger sowie eine breite Beteiligung durch die Bürgerschaft geben.

Das Bauvorhaben:

Die Bäckerei Lutz wird weiterhin in einem gesonderten Gebäude an ähnlicher Stelle wie jetzt untergebracht. Es wurde uns eine Gebäudehöhe von 17 m vom Eingangsbelag her genannt. In Richtung Steubenstraße steigt das Gelände an, so dass angenommen wird, dass die Fassade an der Steubenstraße noch etwa 12 m hoch sein wird. Die Höhenangaben sind aber bis jetzt nur Annahmen. Von der Hindenburgstraße aus ist das Gebäude ca. 20-25 m zurückgesetzt, rückt also näher heran.

Im Moment wird ein Modell erstellt, es werden Beschattungsstudien, Lärmgutachten und Visualisierungen erarbeitet. Das Bauvorhaben wird nochmals im Gestaltungsbeirat diskutiert werden.

Die für uns wichtigen Themen sind:

Auch wir wurden von den Erweiterungsplänen überrascht und hatten bislang nur die Informationen aus der LKZ. Es ist sehr ärgerlich, dass die Erweiterung bereits nichtöffentlich im Gestaltungsbeirat besprochen wurde, ohne dass wir uns einbringen konnten. Auch die öffentliche Beratung im Ausschuß für Bauen, Technik und Umwelt Ende Juli ist für uns zur Information nicht ausreichend, weil ihr keine schriftliche Vorlage mit Erläuterungen und Plänen zugrunde lag.

Hier auch eine Mail von Baubürgermeister Ilk vom 02.08.2017 zum aktuellen Sachstand:

Sehr geehrte Frau Schittenhelm,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 25.07.17, in der Sie um Informationen zum Thema LIDL bitten und Kritik zur mangelnden Transparenz äußern. Die gewünschten Informationen liefere ich Ihnen gerne in dieser E-Mail.

Vorausschicken möchte ich jedoch zunächst, dass wir mit dieser ersten Information im BTU keineswegs die der Verwaltung sehr wichtige Transparenz aushebeln. Das Vorhaben befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase, in der es noch sehr viele offene Fragen und wenig konkrete Pläne gibt. Daher erfolgte hier ein erster mündlicher Bericht im Bauausschuss durch Vertreter der Firma LIDL am 13.07.2017 und dieser öffentliche Bericht dient in meinen Augen sehr wohl der Transparenz.

Wie Sie auch der Presse entnommen haben, beabsichtigt die Fa. LIDL den bestehenden Markt durch einen Neubau zu ersetzen. Außer einer größeren Verkaufsfläche sind zusätzlich Wohnungen und Stellplätze für Beschäftigte in der Hindenburgstraße vorgesehen. Daher unterstützt auch die Stadtverwaltung diese Bauabsichten. Allerdings kann diese Planung nur mit einem neuen Bebauungsplan realisiert werden.

Für das Bauvorhaben soll ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan (VhB) aufgestellt werden. Mit dem mündlichen Bericht im BTU hat die Fa. LIDL das Gremium über seinen Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan informiert. Erst im nächsten Schritt entscheidet der Gemeinderat im Herbst über die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens und damit die Offenlage der Pläne und die Beteiligung der Öffentlichkeit. Auch die verantwortliche Bauverwaltung sieht das berechtigte Interesse der unmittelbaren Anwohner und der Bürger in der Oststadt an der Planung. Daher plant der Fachbereich Stadtplanung und Vermessung im Oktober eine öffentliche Informationsveranstaltung. Erst anschließend wird der Gemeinderat über die Aufstellung des Bebauungsplans und die weitere Beteiligung der Öffentlichkeit entscheiden.

Zurzeit prüfen die betroffenen Fachbereiche die Planungsüberlegungen der Fa. LIDL. Zum aktuellen Sachstand werden Sie Frau Müller (Tel. 910-2771) bzw. Herr Seiler (Tel. 910-2045) informieren. Ich bitte um Verständnis, dass erst zur Informationsveranstaltung belastbare Untersuchungsergebnisse veröffentlicht werden können.

Mit freundlichem Gruß
Michael Ilk

STADT LUDWIGSBURG
DEZERNAT BAUEN, TECHNIK UND UMWELT
Bürgermeister

Oststadthocketse
30. Juli 2017

Nach einer regenreichen Woche hatten wir das Glück, dass sich bei unserer Oststadt-Hocketse die Sonne von ihrer besten Seite zeigte. Wir starteten pünktlich um 11 Uhr mit den Offheimer Jazzbären, die uns drei Stunden lang (!) mit einem tollen und abwechslungsreichen Repertoire erfreuten. Herr Bürgermeister Seigfried kam auch dieses Jahr zu uns und konnte aktuell auf die von uns angesprochenen Oststadt-Themen zumindest im Ansatz in seiner Begrüßung eingehen. Zur LIDL-Erweiterung wird es im Oktober eine Informationsveranstaltung in der Mensa der Justinus-Kerner-Schule (frühere Oststadtschule) geben. Erwartungsgemäß „verteidigte“ er das Verfahren für den sogenannten Entwicklungsbereich Ost/Ossweil und verwies auf die vielen schon erfolgten Entscheidungen zur Sporthalle, zur neuen Grundschule und zum neuen Kindergarten im ehemaligen Clubhaus vom HCL. Er überraschte mit der Information, dass die Stadtverwaltung nach der Sommerpause die Schaffung eines Stadtteilausschusses für die Oststadt vorschlagen wird.

Auch viele Stadträtinnen und Stadträte kamen zu Besuch, was uns sehr gefreut hat. Die nahende Bundestagswahl brachte Jürgen Müller als Vertreter des Bundestagskandidaten Peter Schimke für die Linke und Bundestagskandidat Macit Karahmetouglu für die SPD zu uns auf den Berliner Platz. Wir hatten alle Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen, um die Möglichkeit zu bieten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Stefanie Knecht, Steffen Bilger und Ingrid Hönlinger konnten wegen anderer Termine nicht kommen und hatten uns abgesagt. Nach einem sehr gut besuchten Mittagessen (wir hatten Weißwürste, Kartoffeltaschen und Fleischkäse auf unserer Speisekarte) ging es alsbald schon an die Kuchentheke, die dank erfreulicher Kuchenspenden zumindest am Anfang noch sehr gut bestückt war. Zum Ende hin hätten es noch etwas mehr sein können… In diesem Jahr hatten wir erstmals das Spielmobil des Stadtjugendringes ausgeliehen, welches von den Kindern rege genutzt wurde. Die Rollenbahn machte auch den „Zuschauern“ große Freude. Mit unterhaltsamer Musik vom Band ließen wir unsere Oststadt-Hocketse bis zum Nachmittag ausklingen und machten uns kurz vor dem abendlichen Regen an den Abbau.

Wir danken:

Austausch mit Mitgliedern des Gemeinderates
19. Juli 2017

Straßenfest im Quartier „Am Stadion“
am 7. Juli 2017

In Kooperation mit dem Nachbarnetz Ludwigsburg fand am 07.07.2017 unser zweites Quartiersfest im abgesperrten Teilabschnitt der Breslauer Straße statt. Auch in diesem Jahr war es ein sehr schönes Nachbarschaftsfest, über das sich die Menschen im Quartier „Am Stadion“ gefreut haben. Es bot die Gelegenheit, ausgiebig mit den Nachbarn zu plauschen, Neuigkeiten zu erfahren oder aber auch weitere Nachbarn kennenzulernen. Der Fachbereich Nachhaltige Stadttentwicklung informierte unter der Regie von Tabea Ritter an einem Infostand über die vorbereitenden Untersuchungen zum Sanierungsgebiet „Am Stadion“. Die Möglichkeit zur persönlichen Information wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern sehr gerne genutzt. Mit einem Quiz zu Fragen des Klimaschutzes wurde nochmal verdeutlicht, dass jede/r persönlich etwas zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung beitragen kann. Herr Behnke als neuer Mitarbeiter der städtischen Kinder- und Jugendförderung im Bereich Ost unterstützte unser Fest mit dem Spielmobil der Stadtjugendringes. So kam auch bei den Kindern keine Langeweile auf.

Unser Dank geht an Frau Graf vom Nachbarnetz und Frau Choeb vom Oststadtverein, die schon beim Aufbau da waren und das Fest so erst möglich machten.

Das Fazit der Gäste: „Schön war´s!“

Entschuldigen möchten wir uns noch für den Kühlschrank, der leider die Getränke nicht ausreichend kühlen wollte...

Jahresausflug Piemont
vom 18.06. - 22.06.2017

Bei schönstem Wetter starteten wir am Schorndorfer Tor auf die fünftägige Traumreise ins Piemont. Mit fantastischen Ausblicken, vorbei am Zuger-und Vierwaldstätter See und mit atemberaubenden Aussichten über den Gotthard, auf dem vereinzelt noch Schnee lag, passierten wir weiter südwärts den Vierwaldstätter See, Luganer See, Chiasso und Como bis hin an die Poebene, die mit Reisfeldern bis zum Horizont aufwartete.

Terrugia war unser Ziel und Domizil mit Blick auf das zauberhafte piemontesische Hügelland.

Auf einem Spaziergang durch die Altstadt von Asti mit mittelalterlichem Charakter war eine durchaus vorhandene Magie des Ortes zu spüren. Im Anschluss besichtigten wir in Canelli eine der zum UNESCO Weltkulturerbe vorgeschlagene unterirdische Kathedrale (Kellerei) mit zahllosen gelagerten Sektflaschen. Nach einer Sektprobe ging es weiter nach Casalotto zu „Berta“ einer Grappa Destillerie in der ebenfalls eine Verkostung von Grappa und Amarettinis stattfand.

Bei einer Rundfahrt durch die Langhe konnten wir den wunderschönen Blick über die berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt genießen. Die angebauten Weine Barolo, Barbera, Barbaresco sind weltberühmt. In der Langhe finden sich viele Haselnussstrauchplantagen. Diese Nüsse haben allererste Qualität und werden bei Ferrero in Alba verarbeitet.

Von La Morra, unserem nächsten Ziel, hatten wir einen Blick auf das Langhegebiet soweit das Auge reicht. Über eine panoramareiche Strecke ging es weiter nach Alba die Stadt der weißen Trüffel. In Alba sollte man die jährliche Trüffelmesse und das Eselsrennen nicht verpassen.

Im Weingut Cavalotti in Calamandra gab es ein Vesper „italienischer Art“ mit Weinverkostung. Als Höhepunkt wurde ein 1971er Barolo Riserva dekandiert.

Turins Innenstadt, ausgestattet mit Niederflurbahnen, muss man einfach sehen. Die frühere Hauptstadt Italiens besitzt viele Schlösser, die heute zumeist Museen sind. Auf den großen Plätzen die von unzähligen Arkaden umsäumt sind, sitzt man in Cafes, genießt Bicerin und träumt.

In der Nähe von Terrugia liegt Casale Monferrato, eine kleine Stadt die neben Dom und Festung eine reizende Innenstadt hat. Enge Gassen laden zum Verweilen ein. Besonders gerne kauft man dort kandierte Haselnüsse und andere Leckereien.

Bei der Rückreise über den St. Bernhardinopass nach Ludwigsburg konnte die Fahrt bei schönstem Wetter und herrlichen Panoramen genossen werden.

Wir bedanken uns bei Jürgen Rommel für die super Vorbereitung und Begleitung auch dieses Jahresausfluges!

Rundgang durch das Blühende Barock
mit Herrn Kugel am 13. Mai 2017

Bei wunderbarem Wetter hatten wir nach längerer Pause mal wieder zu einer Führung durch das Blühende Barock mit Herrn Geschäftsführer Volker Kugel eingeladen – und hatten einen sehr schönen Nachmittag. Wir nutzten die Gelegenheit und konnten einige uns wichtige Punkte ansprechen. So erfuhren wir, dass die von uns und anderen schon lange geforderte Durchwegung des Südgartens in Ost-West-Richtung (vom Eingang Mömpelgardstraße bis zum Seiteneingang an der B27 auf Höhe des Kaffeeberges) mit einem festen Wegebelag leider immer noch auf sich warten läßt. Das Land als Eigentümer würde die Notwendigkeit zwar mittlerweile anerkennen, die Kosten seien jedoch auf 900.000,- Euro ermittelt worden. Herr Kugel versprach, den Wunsch immer wieder in den jeweiligen Gremien einzubringen – in der Hoffnung, dass der richtige Moment kommen wird. Aus gestalterischen Gründen und wegen des Denkmalschutzes wird ein Pflasterbelag ausgeschlossen. Möglich ist ein Weg aus gefärbtem Asphalt wie er auch für andere Wege im Südgarten schon benutzt wurde. Das Leitbild bei der Gestaltung des Blühenden Barocks ist der Anlage im Jahr 1954.

Der Märchengarten wird 2019 um ein zusätzliches Märchen ergänzt werden. Herr Kugel ging auf die Diskussion um eine Lärmschutzwand vor einigen Jahren ein, die letztlich zur Pflanzung einer doppelreihigen Eibenhecke entlang der B27 führte. Im Südgarten werden Voilieren entlang des äußeren Weges aufgestellt werden.

Die Räume der ehemaligen Porzellanmanufaktur werden momentan umgebaut und dienen dann der Überwinterung und als Lager. Das beliebte Zelt-Pavillon soll durch einen festen Bau ersetzt werden. Die renovierte Tiefgarage des Marstall-Centers (Marstall-Garage) wird von den Besucherinnen und Besuchern des Blühenden Barockes sehr gut angenommen und hat die Parkierungssituation zumindest etwas entlastet. Herr Kugel äußerte jedoch trotzdem den Wunsch nach weiteren Parkierungsmöglichkeiten. Die Idee, ein Zügle durch das Blühende Barock fahren zu lassen, kommt immer wieder auf. Es ist eher unrealistisch, dass diese Idee mal umgesetzt wird.

Die Schaffung von weiteren Sitzmöglichkeiten – in der Sonne für die frühen Frühlingstage und im Schatten für die heißen Sommertage – beschäftigt die Blüba-Verwaltung durchgehend. Als auch aus unserer Runde dieser Wunsch eingebracht wurde, verwies Herr Kugel auf die fortwährenden Bemühungen und einen jährlichen Zuwachs an Sitzbänken. „ Sie müssen aber vom Standort her auch Sinn machen“, so sein Fazit. Sehr ausführlich erläuterte er die aufwändigen Maßnahmen zum Erhalt der wunderbaren Bäume im Park. Neu war vielen von uns, dass es zumindest einen kurzen Tunnel unter der Emichsburg in Richtung Krankenhaus geben soll. Angesprochen wurde auch das Verbot der Mitnahme von Hunden, die immer wieder gewünscht würde. Auch wenn die allermeisten Hundebesitzer ihre Hunde gut erzogen haben und auch keine Hinterlassenschaften zurücklassen würden, so soll doch die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass die Gartenanlage beeiträchtigt wird.

Als „schlimmsten Moment“ in seiner Zeit als Geschäftsführer nannte Herr Kugel den Unfall, als die historische Schiffsschaukel brach und sich zwei Menschen dabei verletzten. Da diese Schiffsschaukel wohl technisch nicht so gebaut/repariert werden kann, dass sie sicher ist, bleibt sie durchgehend außer Betrieb. Zum Schluß machte Herr Kugel noch deutlich, dass das Blühende Barock aufgrund des Wettbewerbes mit anderen Freizeiteinrichtungen darauf angewiesen ist, immer wieder neue Veranstaltungen im Park auf die Beine zu stellen. Es muß nach Ansicht der Blüba-Leitung immer wieder einen neuen Anlaß geben, nach Ludwigsburg und ins Blühende Barock zu gehen. In diesem Jahr wird es deswegen im August im Nordgarten ein Sandskulpturen-Festival geben. Eine Skulptur wurde an der Cafeteria im Rosengarten bereits hergestellt - als „Appetithappen“ zum Besuch der Sandskulpturen im Sommer.

Im Anschluß an unsere Führung saßen wir im Parkcafe noch eine Weile beieinander und konnten uns austauschen.

Bibliotheksfest am 14. Mai 2017
in der Schlößlesfeldbibliothek

Hier ein paar Eindrücke von unserem diesjährigen Bibliotheksfest im Schlößlesfeld. Als musikalisches Programm spielten das Gitarrenensemble "Latin Touch" und die "Campusband", eine neugegründete Bigband aus Ludwigsburg! Der Zauberer Phillip Flint begeisterte Klein und Groß und blieb nach seinem Auftritt noch lange unter dem Publikum und verblüffte mit seiner Zauberkunst.

Theaterbesuch im Boulevärle
am 19.05.2017

Besichtigung Polizei-Präsidium
24. März 2017

Sehr überrascht waren wir über das rege Interesse an der Führung durch das Polizei-Präsidium in der Friedrich-Ebert-Straße! Wir bedanken uns bei Herrn Widenhorn und Frau Schächtele für die spontane Einteilung in zwei Gruppen und den Einblick „hinter die Kulissen“. Wer dabei war, weiß jetzt, wo die Anrufe unter der Nummer 110 ankommen...

Eine Erweiterung des Gebäudes in den Innenhof hinein wird als dringend notwendig angesehen. Sollte es grünes Licht vom Land geben, wäre ein Baubeginn schon im Juli möglich.

Jahreshauptversammlung
am 23. März 2017 im Forum

Vielen Dank, dass Sie wieder zahlreich zu unserer Jahreshauptversammlung gekommen sind! Wir bedanken uns auch bei Frau Schmetz für ihre ausführlichen Informationen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in den Kindergärten, Schulen und durch die offenen Angebote der Jugendförderung in der Oststadt. Durch das anschließende Gespräch konnten sowohl sie als auch wir einige Anregungen mitnehmen.

Unseren Jahres- und Kassenbericht 2016 finden sie hier auf der Internetseite ("Über uns").

Neue Sitzbänke in der Oststadt

Immer wieder wurden wir darauf angesprochen, dass an verschiedenen Stellen im Stadtteil Sitzbänke fehlen. Das haben wir uns direkt angeschaut und der Stadtverwaltung einige Standortvorschläge unterbreitet. Hier die Antwort der Stadtverwaltung:

Antwortschreiben BM Ilk vom 13. Juli 2016

Straßenfest im Quartier "Am Stadion"
1. Juli 2016

Den warmen Sommerabend draußen genießen konnte die Nachbarschaft rund um die Breslauer Straße. Beim ersten Straßenfest wurden Schlager und Pop aufgelegt. Rote, Rindswürste und vegane Würste standen auf der Speisekarte und fanden regen Absatz. Viele "Alteingesessene" suchten den Schwatz mit Bekannten und lernten auch neue Nachbarn kennen. Die Kinder konnten für ein paar Stunden unbeschwert auf der Straße spielen. Die Stadtwerke, die Wohnungsbau Ludwigsburg und die Stadtverwaltung nutzen den Abend, und präsentierten sich mit einem kleinen Infotisch. Ein schönes, gemütliches und heiteres Fest, das wohl gerne wieder sein darf.

Was ist das Nachbarnetz Ludwigsburg?

Die Mitglieder des Nachbarnetzes haben sich zum Ziel gesetzt, in kleinräumigen Wohnquartieren die nachbarschaftlichen Kontakte zu fördern und Begegnungen zu ermöglichen. In den beiden Modellquartieren „City-Ost“ und „Am Stadion“ fanden in den letzten Monaten Quartiers-Rundgänge, Quartierstreffen und Stammtische statt, bei denen Nachbarn kennengelernt und gemeinsame Unternehmungen oder auch Hilfen ausgemacht werden konnten. Zudem wurde unter www.nachbarnetz-lb.de ein Internetportal geschaffen, in dem die Quartiersbewohner gezielt z. B. nach einem Babysitter oder einer Einkaufshilfe suchen können oder ihren Nachbarn z. B. ihre Hilfe bei Computerproblemen „anbieten“ können. Über das Portal können sich auch Gruppen zusammenfinden, die gerne nach der Arbeit einen Spaziergang machen oder am Wochenende gerne walken gehen. Es gibt auch die Möglichkeit, mittels einer Postkarte ein Angebot oder eine Suche auf das Portal einstellen zu lassen. Am Netzwerk-Briefkasten an der Kreuzung Hindenburgstraße/Danziger Straße befinden sich Postkarten zum Mitnehmen. Informationsplakate für das Schwarze Brett in den Mehrfamilienhäusern und aktualisierte Postkarten sind im Moment in Vorbereitung. Im Quartier „Am Stadion“ werden die Aktiven des Nachbarnetzes vom Oststadtverein unterstützt.

Schulsituation in der Oststadt

Wir sind sehr froh, dass mit der Justinus-Kerner-Schule eine weiterführende Schule am Berliner Platz erhalten bleibt. Im Moment hat die Schule noch zwei Standorte in der Innenstadt und zusätzlich noch Klassen am Berliner Platz. Bis zum Schuljahr 2017/2018 werden alle Klassen in der Oststadt zusammengeführt. Unsere Oststadtschule 1, eine Werkrealschule, konnte leider nicht weitergeführt werden, da die Anmeldezahlen zu gering waren. Die jetzt noch verbliebenen Klassen 8-10 werden parallel zu den Klassen der Jutinus-Kerner-Schule, auch einer Werkrealschule, unterrichtet. In 3 Jahren wird es dann die Oststadtschule 1 leider nicht mehr geben.

Die Justinus-Kerner-Schule wird ab dem Schuljahr 2017/2018 als Gemeinschaftsschule weitergeführt. Die entsprechenden Beschlüsse im Gemeinderat wurden dieses Frühjahr entschieden. Neben der Gemeinschaftsschule in der Innenstadt wird die Justinus-Kerner-Schule dann die zweite Gemeinschaftsschule in der Stadt Ludwigsburg sein.

Hier kommen Sie zur entsprechenden Gemeinderatsvorlage (Link).

Vorlage Nr. 068-16: Fortschreibung Schulentwicklungsplanung
Beschluß des Gemeinderats vom 23.03.2016

Wie Sie der Gemeinderatsvorlage auch entnehmen können, ist geplant, die am Berliner Platz vorhandenen Klassen unserer Grundschule, der Oststadtschule 2, an die Danziger Straße umzuziehen. Seit dem Bau des Schulgebäudes an der Danziger Straße hat die Grundschule zwei Standorte, was schulorganisatorisch nicht einfach ist. Eine Zusammenführung der Klassen ist daher schon lange der Wunsch der Schulleitung und der Lehrerinnen und Lehrer.

Wir wurden angesichts des geplanten Wegfalls der Grundschule am Berliner Platz hellhörig und wurden aktiv. Nach einem Schreiben an die Mitglieder des Gemeinderates und an den Ersten Bürgermeister Seigfried führten wir im Frühjahr Gespräche mit dem Rektor der Justinus-Kerner-Schule und der Rektorin der Oststadtschule 1. Wir machten darauf aufmerksam, dass angesichts der immer noch hohen Anmeldezahlen für die Grundschule aus dem Gebiet rund um das Stadionbad, der Nachverdichtung in einigen Straßen und angesichts des nahenden Wohngebietes an der Fuchshofstraße der Wegfall der Grundschule am Berliner Platz nicht nachvollziehbar sei. Wir machten auf den dann langen Schulweg bis zur Danziger Straße, der schwierigen Querung der Friedrichstraße und auf den Leitspruch „kurze Beine, kurze Wege“ aufmerksam. Auch die Befürchtung, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto „nach oben“ in die Danziger Straße fahren werden, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen.

Am 23.05.2016 hatten wir daher ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter Schule, Herrn Wittmann. Für uns überraschend brachte er die Idee einer neuen Grundschule in das Gespräch ein. Im Moment prüft die Stadtverwaltung die Möglichkeit, im Bereich Stadionbad eine neue Grundschule zu bauen. Der Standort Berliner Platz ist nicht ausreichend, um die Gemeinschaftsschule und eine Grundschule zu beherbergen.

Eine überraschend gute Perspektive zeichnet sich vielleicht ab! Noch vor den Sommerferien wird die Stadtverwaltung einen Vorschlag machen. Im Moment sind jedoch weder für einen Neubau einer Grundschule noch für die notwendige Schulsporthalle (Sporthalle Ost) im Investitionsplan der Stadt Gelder eingestellt.

Entwicklungsbereich Ost/Oßweil

Am 27.04.2016 wurde die Planung für den südöstlichen Teilbereich (Sportpark) einstimmig in der Ausschuß-Sitzung für Bildung, Sport und Soziales (BSS) beschlossen. Die Planungen wurden am 12.05.2017 im Ausschuß für Bauen, Technik und Umwelt (BTU) nochmals besprochen und beschlossen. Hier finden Sie die Gemeinderatsvorlage mit den Plänen für diesen Teilbereich, es gibt aber auch einen direkten Link zur städtischen Internseite.

Vorlage Nr. 103-16: Beschluß Flächenprogramm Sportpark Ost - südöstlicher Teil
Vorlage Nr. 103-16 Anlage 1: Sportpark Südost
Vorlage Nr. 103-16 Anlage 2: Bauabschnitte BA1-BA4
Vorlage Nr. 103-16 Anlage 3: Nutzungsbausteine
Vorlage Nr. 103-16 Anlage 4: Rahmenplanung

Wir haben im Vorfeld der Sitzung einige Anregungen eingebracht:

Schreiben des Oststadtvereins an den Gemeinderat vom 24.04.2016

Die Stadtverwaltung hat zugesagt, die Lage des Spielplatzes bis zur nächsten Sitzung zu überdenken. Die Planungen für das neue Wohngebiet sowie die Fragen zur Verkehrsanbindung, zur Grüngestaltung und zum Lärmschutz werden noch vor der Sommerpause besprochen werden. Einen Termin gibt es noch nicht.

Auf der Sitzung des Stadtteilausschusses Oßweil gab die Stadtverwaltung am 06.04. bekannt, wie die weitere Entscheidungsfindung verlaufen soll. Die teils strittigen Fragen, die etwa den Verkehr und die Wohnbebauung angehen, werden wohl zunächst ausgeklammert. So ist zuerst eine Beschlussfassung für einen sogenannten "Rahmenplan I" vorgesehen, der ausschließlich das Themenfeld "Sportpark Ost" umfasst. Die Diskussionen hierzu finden in den Sitzungen des (oben erwähnten) BSS am 27. April und des BTU (12. Mai) statt. Der sogenannte "Rahmenplan II" wird dann die Themen "Mobilität" und "Baufelder" betreffen und soll noch vor der Sommerpause in den Gremien angegangen werden. Da es aber viele übergreifende Fragestellungen gibt, die sich aus der Wechselwirkung von Sport und Wohnen ergeben, werden sich die Diskussionen wohl nicht trennen lassen. Wir denken hier vor allem an den Lärmschutz und die Verkehrsfragen (Erschließung, Parkierung).

Erhalt der dezentralen Struktur
der Ludwigsburger Bäder

Die Bürgervereine in Neckarweihingen, Hoheneck und der Oststadt nehmen Stellung zur aktuellen Bädersituation.

In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die Vorstandsmitglieder der drei Bürgervereine für den Erhalt der Bäder in den Stadtteilen und gegen ein großes Kombibad aus. „Mit dem Lehrschwimmbecken in Neckarweihingen, dem Freibad und Heilbad in Hoheneck, dem Stadionbad in der Oststadt und dem neuen Schul- und Vereinsbad im Schulcampus Innenstadt ist Ludwigsburg sehr gut aufgestellt“, lautet das Ergebnis eines Gespräches unter den drei Vorstandsgremien. Sie sind davon überzeugt, dass die Zusammenlegung des Freibades, des Stadionbades und vielleicht sogar noch des Heilbades zu einem neuen Schwimmbad dazu führen würde, dass weniger Vereine, Schulen sowie Bürgerinnen und Bürger zur gleichen Zeit schwimmen oder baden können. Sie sehen in dieser Idee einen Nutzungskonflikt vorprogrammiert.

Roland Schmierer, Vorsitzender des Bürgervereins Neckarweihingen: „Wir favorisieren eine stufenweise Modernisierung des Freibades und des Stadionbades und können nur für das Heilbad einen Neubau unterstützen, wenn ein geeigneter Standort in der Nähe gefunden wird.“

„Unser Freibad ist immer noch für alle Altersgruppen attraktiv. Schwierig ist einzig die Erreichbarkeit sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Mit dem Bau eines Parkplatzes an der Landesstraße L1100 und eines Stegs über den Neckar für Besucher aus dem Norden könnte der Verkehr auf dem Otto-Konz-Weg reduziert und so die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden“, so der Vorsitzende des Bürgervereines Hoheneck, Gunther Schaible.

Die Nähe des Stadionbades zu den Schulen in der Oststadt und in Oßweil ist nur einer der Gründe, die von den Vorstandsmitgliedern für den Standort am Berliner Platz aufgeführt werden. Monika Schittenhelm, Vorsitzende des Oststadtvereins, bemerkt dazu: „Das Stadionbad und die Sauna bieten Erweiterungsmöglichkeiten und haben das Potenzial, auch im Bereich Wellness und Kinderspaß mehr zu bieten. Außerdem ermöglichen die günstigen Eintrittspreise allen Bevölkerungsschichten das Schwimmen, sie würden möglicherweise in hochpreisigen Badelandschaften ausgegrenzt.“

Der Oststadtverein drängt zudem schon viele Jahre auf eine Neugestaltung des Stadionbad-Vorplatzes und der umgebenden Bereiche, die im Eigentum der Stadtwerke sind. Dadurch könnte auch die Sicherheit der stark genutzten Radwege verbessert werden. Eine Optimierung der Parksituation ist über das angedachte Parkhaus möglich, das im Entwurf des Rahmenplanes für den Sportpark enthalten ist.

Eine öffentliche Diskussion zur Bäderstudie und Informationen zum aktuellen Sachstand ist für die Bürgervereinsvertreter dingend geboten.

Kunstwerke im öffentlichen Raum

Wie in der LKZ berichtet, richten wir unsere Aufmerksamkeit gerade auf die Kunstwerke, die wir in der Oststadt im öffentlichen Raum finden. Konkret geht es zum Beispiel um das Wandbild am "Sellmaier"-Gebäude Ecke Oststraße / Fuchshofstraße, dessen Schöpfer wir suchen. Vielleicht können Sie uns bei diesem oder anderen Kunstwerken in der Oststadt helfen?

LKZ vom 29.01.2016: Wer hat Infos zu diesem Kunstwerk?

Aktuell erreichte uns ein Brief zu diesem schönen Wandbild, das sich in der Straße "Auf dem Wasen" befindet. Herr Hornickel schreibt uns, dass er dieses Relief 1962/63 als Praktikant während seines Architekturstudiums anfertigen durfte. Seine Inspiration hierzu hat er durch die freilaufenden Vögel auf der Flamingowiese im Blühenden Barock erhalten, an die sich die älteren Oststädterinnen und Oststädter sicher erinnern.

Der Entwicklungsbereich Ost/Ossweil
im Gemeinderat

Am Mittwoch 11.11.2015 gab es in der Gemeinderatssitzung einen Bericht zum Sachstand Entwicklungsbereich Ost/Ossweil. Hier finden Sie die Präsentation zum mündlichen Bericht:

Rahmenplanung „Entwicklungsbereich Ost und Oßweil“ - Mündlicher Bericht über den aktuellen Sachstand

Freiflächenkonzept

Mit dem sperrigen Begriff eines „Freiflächenentwicklungskonzept“ (FEK) möchte die Stadtverwaltung nun endlich den großen Wurf hinbekommen, der beim Grünleitplan über Jahre nicht geglückt ist. Das Büro factorgruen wurde beauftragt, die Freiflächenpotentiale zu finden und zu untersuchen. Ziel ist unter anderem der Erhalt und die Schaffung frei zugänglicher Grünflächen in Wohnortnähe und die Vernetzung der Grünflächen von den Orträndern nach innen. Die Idee eines Grünen Ringes wurde entwickelt. Bei uns führt er z. B. von der Ossweiler Höhe über die Flächen des Entwicklungsbereiches Ost/Ossweil, über das Schlößlesfeld bis runter zum Neckar.

Das Büro sieht unter anderem Handlungsbedarf im Bereich Süd-Ost/Friedrichstraße. Wegen der hohen Bebauungs- und Einwohnerdichte, einer bioklimatischen Vorbelastung und dem Mangel an Grünflächen wurde vorgeschlagen, die Friedrichstraße zu einem Grünen Boulevard umzubauen und neue, frei zugängliche Grünflächen zu schaffen.

Im Bereich Ost/Schlößlesfeld wurden ein Mangel an Grünflächen sowie zu breite Straßen erkannt. Die von der Stadtverwaltung als Wohnbaupotentialfläche entdeckte Fläche in der Verlängerung der Waliser Straße in Richtung der Felder wird ausdrücklich als wichtig für den Grünen Ring erwähnt.

Wir hatten die Stadtverwaltung darum gebeten, bei einem Themen-Stammtisch über die Vorschläge von factorgruen zu informieren. Leider erhielten wir eine Absage. Die gesamten Planunterlagen haben wir hier auf die Internetseite gestellt:

Vorlage Nr. 326-14: Freiflächenentwicklungskonzept
Vorlage Nr. 326-14 Anlage 1: Konzeption
Vorlage Nr. 326-14 Anlage 2: Strategieplan

"Entwicklungsbereich Ost/Oßweil":
Weitere Planungsleistungen beauftragt

Die Überarbeitungsanforderungen an das Planungsbüro wurden von den zuständigen Gemeinderats-Ausschüssen beschlossen. Wir erhoffen uns durch die Überarbeitung eine geringere Wohndichte und eine Erhöhung des Grünanteils.

Das Ingenieurbüro MESS, das den Wettbewerb gewann, wird mit weiteren Planungsleistungen beauftragt. Inwieweit die Beteiligung von BürgerInnen und Vereinen möglich ist, bleibt im Verfahrensvorschlag der Verwaltung sehr unkonkret:

Vorlage Nr. 074/15: Vergabe von Planungsleistungen
Vorlage Nr. 074/15 Anlage: Prozessgestaltung

Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung wurden am 25. Februar im Gemeinderat vorgestellt. Noch fehlt, die Varianten einer Waiblinger Straße mit ihren Auswirkungen auf Verkehrsmengen und den Verkehrsfluß darzustellen. Das Thema wurde zur weiteren Beratung in die Gemeinderatsausschüsse überwiesen. Hier die Gemeinderatsvorlage mit den Ergebnissen der Verkehrsuntersuchung:

Vorlage Nr. 041/15: Verkehrsanalyse 2014 zur Oststadt und Oßweil
Vorlage Nr. 041/15 Anlage 1: Zählstellenplan
Vorlage Nr. 041/15 Anlage 2: Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung

Die folgenden Zeitungsartikel berichteten bislang zum Thema Sport, Wohnen und Verkehr:

Der Oßweiler Bote vom 25.02.2015: Verkehrsuntersuchung in der Oststadt und Oßweil
LKZ vom 23.02.2015: "Nicht nur über Wohnen und Verkehr reden"
LKZ vom 17.01.2015: Wohnungspolitik mitten im Zielkonflikt
LKZ vom 16.01.2015: Waiblinger Straße spaltet den Ort

Der Gemeinderatsausschuss Bildung, Sport und Soziales hat in seiner Sitzung am 26.11. das Thema Neubaugebiet erst einmal auf Januar verschoben:

LKZ vom 28.11.2014: Entwicklung von Baugebiet an der Fuchshofstraße vertagt

Unser Themen-Stammtisch am 18.11. im Gemeindezentrum St. Paulus wurde von über 80 Anwohnerinnen und Anwohnern aus der Oststadt und Oßweil besucht. Wir haben den Gewinner-Entwurf thematisch aus folgender Perspektive beleuchtet: Wohnbebauung, Grünflächen/Sport und Verkehr. Eine sehr schönen Bericht des Abends finden sie in folgendem LKZ-Artikel:

LKZ vom 20.11.2014: Anwohner voller Ängste und Sorgen

Hierzu auch folgende LKZ-Artikel:

LKZ vom 18.10.2014: Aufruhr in Ludwigsburgs Oststadt
LKZ vom 01.10.2014: Eine Totgeschwiegene kehrt zurück

Am 23.10.2014 wurde im Ausschuß für Bauen, Technik, Umwelt das Ergebnis des Ideen-Wettbewerbs endlich öffentlich beraten, auch die verkehrlichen Fragen sind Thema sein. Die Gemeinderatsvorlage haben wir hier online gestellt:

Vorlage Nr. 369/14 Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Entwicklungsbereich Ost/Oßweil"
Vorlage Nr. 369/14 Anlage 1: Preisgerichtsprotokoll
Vorlage Nr. 369/14 Anlage 2: Untersuchungsumfang Waiblinger Strasse
Vorlage Nr. 369/14 Anlage 3: VU Zählstellenplan

Die gewisse Ratlosigkeit, was die Gestaltung des Berliner Platzes angeht, ist der Vorlage anzumerken. Die Stadtwerke werden an diesem Punkt mit der Frage nach dem Erweiterungsbedarf für das Stadionbad mit ins Boot geholt. Um die Anforderungen an den Berliner Platz zu konkretisieren, wird eine sogenannte „Planungswerkstatt“ vorgeschlagen. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden, entweder per Rundschreiben oder auf dieser Internetseite.

Was bisher geschah:

Anfang Mai 2014 wurden die überarbeiteten Entwürfe der drei noch teilnehmenden Planerbüros einer Jury aus Verwaltungsmitarbeitern, Architektinnen und Architekten und Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinderatsfraktionen vorgestellt. Die Jury entschied sich mehrheitlich für den Entwurf des Planungsbüros MESS. Aufgrund der Gemeinderatswahl Ende Mai und der bis jetzt noch nicht neu besetzten Gemeinderats-Ausschüsse verzögert sich die öffentliche Vorstellung. Da der Rahmenplan für den Entwicklungsbereich vom neu gewählten Gemeinderat beschlossen werden soll, findet die erste öffentliche Beratung zum weiteren Vorgehen erst nach den Sommerferien statt. Die LKZ veröffentlichte aber bereits einige inhaltliche Punkte aus der Jury-Sitzung:

LKZ vom 01.07.2014: Ein Gewinner - aber noch kein End-Entwurf

Nach diesem LKZ-Artikel hat die Stadtverwaltung folgende Pressemitteilung herausgebracht:

Pressemitteilung der Stadt vom 10.07.2014: Jury wählt Sieger-Konzept für Entwicklungsbereich Ost

In öffentlicher Form äußerten sich die Gemeinderäte und die Verwaltung zuletzt am 03. April 2014 im BTU-Ausschuss des Gemeinderats. Dort wurden auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Städtebaulichen Ideenwettbewerb "Entwicklungsbereich Ost/Ossweil" vorgestellt. Erfreulicherwase waren alle Fraktionen in ihren Stellungnahmen darin einig, dass der Sport und die öffentlichen Grünflächen Vorrang vor einer Wohnbebauung haben müssen. Insofern wurde den drei verbliebenen Planungsbüros für die Überarbeitung ihrer Entwürfe eine eindeutige Richtung vorgegeben.

LKZ vom 05.04.2014: Sport und viel Grün im Osten

Hier ist die Mitteilungsvorlage, die der Ausschuß als Grundlage erhalten hatte:

Vorlage Nr. 113/14 vom 21.03.2014:
Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Entwicklungsbereich Ost/Oßweil"
Öffentlichkeitsbeteiligung und Überarbeitungsphase

Der städtebauliche Wettbewerb zum sogenannten "Entwicklungsbereich Ost/Oßweil" - der gesamten Fläche zwischen Alter Oßweiler Weg, der Friedrichstraße, der Oststraße und Oßweil - hatte drei konkurrierende Entwürfe zum Ergebnis, die vom 04.02. bis 21.02.2014 im ehemaligen Autohaus in der Schorndorfer Straße 172 öffentlich ausgestellt wurden.

Wir haben gemeinsam mit ca. 40 Oststädter Bürgerinnen und Bürgern am 11.02.2014 die Ausstellung angeschaut. In gemütlicher Runde haben wir anschließend die Eindrücke zu einem Meinungsbild des Oststadtvereins verarbeitet, das sie hier anschauen können:

Meinungsbild des Oststadtvereins
Unser Kurzvergleich der drei Entwürfe

Am Samstag, den 22.02.2014, fand eine "Planungswerkstatt" für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt, in der noch einmal viele Argumente und Vorschläge ausgetauscht wurden. Alle drei Planerteams waren dann aufgefordert, ihre Entwürfe zu überarbeiten.

Entwurf 1 Entwurf 2 Entwurf 3
scheuvens + wachten
scape Landschaftsarchitekten
runge + küchler
ARGE
bueroschneider-meyer.finkenberger.schönle
koeber landschaftsarchitekten
Planungsbüro von Mörner
MESS GbR
urbane Gestalt
SHP Ingenieure
Gesamtplan
Detail Berliner Platz
Detail Wohngebiet
Gesamtplan
Detail Berliner Platz
Gesamtplan
Detail Berliner Platz

LKZ vom 01.02.2014: Pläne für ein neues Quartier in der Oststadt
LKZ vom 01.02.2014: Dieses Modell hat es der Stadt angetan
Pressemitteilung der Stadt Ludwigsburg: Städtebaulicher Ideenwettbewerb für den Entwicklungsbereich wird 2014 fortgesetzt
LKZ vom 21.02.2014: Größter Sportverein ohne Gelände?
LKZ vom 22.02.2014: Sorgen wegen des neuen Baugebiets

Weitere Infos aus den vergangenen Jahren gibt es auf unserer Seite zum Sportpark Ost

Radroutenkonzept

Am Freitag, den 28.03., fand die Auftaktveranstaltung zum "Fahrradfrühling Ludwigsburg" statt. Verschiedenste Angebote rund um das Fahrrad machen Lust, auf das Rad zu steigen. Wichtig für uns ist das Radrouten-Konzept 2025, das bei der Auftaktveranstaltung als Vorschlag vorgestellt wurde:

Vorschlag Radroutenkonzept 2025 (mit vielen Plänen und Straßenquerschnitten)

Das Büro Kölz wurde beauftragt, Hauptrouten zu ermitteln und Lücken aufzuzeigen. Im zweiten Schritt haben die Planer Vorschläge erarbeitet, wo welche Radwege-Verbindungen verbessert oder neu geschaffen werden können. Am Samstag, den 05.04. fand ein Workshop statt, bei dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Vorschläge zum vorgelegten Entwurf des Radrouten-Konzeptes einbringen konnten. Bei diesem Workshop haben wir angeregt, auch die Verbindung vom Salonwald über die Danziger Straße-Hindenburgstraße-Leonberger Straße bis zum Bahnhof noch zusätzlich aufzunehmen. Überlegungen für einen Radstreifen in der Hindenburgstraße gab es schon vor einigen Jahren, der damalige Beschlußvorschlag der Stadtverwaltung wurde jedoch von der Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt. Wir sind froh, dass die Idee jetzt wieder aufgegriffen werden kann.

Am Ende des Workshops wurde darüber diskutiert, welche Verbindungen Priorität haben sollten. Beide Arbeitsgruppen waren sich darüber einig, dass die Anbindungen an die Schulen für die Schülerinnen und Schüler vorrangig behandelt werden sollten. Das wäre zum einen die Martin-Luther-Straße als Anbindung zum Bildungszentrum West und die Ausweisung der Friedrich-Ebert-Straße als Fahrradstraße zur Anbindung vor Ossweil/Oststadt an den Innenstadt-Campus. Es gäbe die Möglichkeit, die Friedrich-Ebert-Straße so zu nutzen, dass der jetzige Fahrradweg nur in Richtung Stadt mit dem Fahrrad zu befahren ist und die Radfahrerinnen und Radfahrer in Richtung Ossweil auf der Straße fahren. Die Ausweisung als Fahrradstraße hat zur Folge, dass der Autoverkehr sich dem Fahrradverkehr unterzuordnen hat. Die Autos dürfen weiterhin fahren, müssen sich aber der Geschwindigkeit der Radfahrerinnen und Radfahrer anpassen. Die Radfahrerinnen und Radfahren dürfen die komplette Straßenbreite nutzen, also auch nebeneinander und im Pulk fahren. Eine Verbesserung für den Radverkehr wurde auch für die Marbacher Straße angemahnt.

Für uns in der Oststadt wurde die Schorndorfer Straße als Radverbindung in die Innenstadt lange diskutiert und für absolut notwendig erachtet. Im Moment ist es auf der Straße zu gefährlich, so dass vielfach die Gehwege von den Radfahrerinnen und Radfahrer genutzt werden. Da die Schorndorfer Straße von der Breite her keinen Platz für zwei Radschutzstreifen bietet, müßte zumindest auf einer Straßenseite die öffentliche Parkierung wegfallen. Aus der Südstadt wird eine Verbesserung der Radverbindung HOhenzollernstraße - Seestraße bis in die Innenstadt gewünscht.

Anbei der Link für das bis jetzt vorliegende Radrouten-Konzept:

www.ludwigsburg.de/radverkehr

Und hier die Vorlage der Stadtverwaltung mit den Plänen des Büros Kölz:

Vorlage Nr. 244-14 Radroutenkonzept 2025
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 1 Bestand
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 2 Ableitung
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 3 Haupt-Radrouten
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 4 Ergebnis Bürgerworkshop
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 5 Ausbauprioritäten
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 6 Lueckenschluesse
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 7-1 Testentwurf 3A.2
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 7-2 Testentwurf 3A.3
Vorlage Nr. 244-14 Anlage 8 Testentwurf 2.1

Historische Dokumente aus unserer Vereinsgeschichte

Einige Vereinsmitglieder haben sich an die Erschließung unserer alten Vereinsunterlagen gemacht. Hier können Sie mal hereinschauen, was z. B. im Protokollbuch von 1904-1943 steht.